Finasterid gegen Haarausfall: Nebenwirkungen?

Haarausfall | Acuraklinik Weert - Plastische Chirurgie

Es gibt viele Mittel auf dem Markt, die bei erblich bedingtem Haarausfall helfen können. Einer der bekanntesten Wirkstoffe ist Finasterid. Doch dieser ist gar nicht „ohne“ und kann in seltenen Fällen zu problematischen Nebenwirkungen führen. Betroffene sind daher vor die Wahl gestellt: Lieber weniger Haare und keine Nebenwirkungen oder dauerhaft Finasterid einnehmen und an möglichen Nebenwirkungen leiden. Es gibt aber auch noch eine Alternative.

Was passiert beim erblich bedingten Haarausfall?

Er hat viele Namen: erblich bedingter Haarausfall, anlagebedingter Haarausfall, androgenetische Alopezie oder Alopecia androgenetica. Gemeint ist damit eine Form des Haarverlusts, unter dem in Deutschland etwa 60% – 80% der Männer und 20% – 30% der Frauen leiden.
Die Haarfollikel reagieren dabei überempfindlich auf das körpereigene Hormon DHT (Dihydrotestosteron), ein Umwandlungsprodukt von Testosteron. Diese Überempfindlichkeit ist meist von einem Elternteil vererbt. Im Laufe dieser Sensibilität bilden sich die Blutgefäße, die die Haarfollikel mit Nährstoffen versorgen, zurück. Die Folge: Die Follikel verkümmern immer mehr. Die Wachstumsphase der Haare wird verkürzt, die Ruhephase wird verlängert. Der Haarzyklus wird von Mal zu Mal kürzer. Das Resultat: Neue Haare wachsen weniger kräftig nach und fallen früher aus.

Finasterid ist nicht “ohne”

Shampoos und Tabletten versprechen eine Linderung der Symptome. Viele Betroffene greifen aber auch zu Finasterid, einem Wirkstoff, der bei gutartigen Prostatavergrößerungen und beim erblich bedingten Haarausfall eingesetzt wird. Im Handel erscheint das Mittel z. B. unter den Namen Propecia oder Proscar.

Forscher des medizinischen Instituts der Universität von Boston (BUSM) dokumentierten in Zusammenarbeit mit Kollegen der Lahey Clinic aus Dänemark und Deutschland, dass Finasterid mitunter signifikante Nebenwirkungen verursachen kann: den Verlust der Libido, Impotenz, Ejakulationsstörungen, Unfruchtbarkeit oder Gynäkomastie. Weiterhin beobachtete man Rötungen der Haut und Hautausschläge, Gewichtszunahmen, Schläfrigkeit, Hodenschmerzen und Brustkrebs bei Männern bis hin zu Depressionen.

Ein weiteres Problem bei diesem medizinischen Wirkstoff:

Während der Haarausfall sofort nach Absetzen von Finasterid wieder einsetzt, können die genannten Nebenwirkungen, wie z. B. die Impotenz, häufig auch nach Absetzen des Medikaments bestehen bleiben.

Alternative ohne Medikamente: Haartransplantation

Sollten Ihnen die Nebenwirkungen von Finasterid oder anderen Medikamenten gegen Haarausfall zu heikel sein, so können Sie auf die rekonstruktive Haarchirurgie zurückgreifen, um dem Haarausfall und einer Glatzenbildung entgegenzuwirken.

Hierbei werden eigene intakte Haarfollikel vom Hinterkopfbereich an die kahlen, feinhaarigen Stellen auf dem Kopf umverteilt. Dort sorgen sie dann für optisch dichteres, dauerhaft wachsendes Haar.

Haartransplantation in Weert (Niederlande)

Sie hegen den Wunsch einer Haartransplantation? Dann sind Sie bei uns genau richtig.

Der Standort unserer Acuraklinik in Weert liegt verkehrsgünstig zu Deutschland und ist von vielen Städten aus in Kürze zu erreichen.

Ein weiterer Vorteil: Eingriffe aus dem Bereich der Plastischen Chirurgie sind bei uns in den Niederlanden deutlich günstiger als in Deutschland, obwohl die Qualitätsstandards gleich hoch und die Chirurgen ebenso kompetent und erfahren sind.

Foto: © „Senior man and hair loss issue“ #56548149 © goodluz – fotolia.com

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