Kryolipolyse: Kann man Fett einfach wegfrieren?

Kryolipolyse

Kennen Sie diese Situation? Über Ihrem Hosenbund wölbt sich ein Fettpolster hervor und malt sich unter der Kleidung ab, aber es kann weder mit Diäten noch mit Sport richtig und langfristig bekämpft werden? Dies liegt meist an einer Fettverteilungsstörung – an der betroffenen Problemzone ist die Anzahl der Fettzellen erhöht. Bei einer Gewichtsabnahme reduziert sich zwar ihr Umfang, aber ihre Anzahl bleibt unverändert bestehen. Auf natürlichem Wege ist derartiger „Körperspeck“ nicht zufriedenstellend zu bekämpfen. Lange galt die Fettabsaugung als einziger Weg, überschüssige Fettzellen zu entfernen. Doch nun gibt es ein neues Verfahren, das ganz ohne Operation funktioniert: Per Kryolipolyse kann z. B. Bauchfett einfach weggefroren werden. Wie dies funktioniert und für wen die Methode geeignet ist, erklären wir in diesem Artikel.

Wie funktioniert die Kryolipolyse?

Bei der Kryolipolyse werden mit einem speziellen Gerät einzelne Fett-Depots, z. B. am Ober- oder Unterbauch, gezielt auf Temperaturen um vier Grad heruntergekühlt. Durch diese Kühlung wird die Blutversorgung der Fettzellen unterbrochen. Sie lösen sich und sterben zum Teil ab. Gleichzeitig entsteht eine ungefährliche Entzündung im Unterhautgewebe, welches das Immunsystem aktiviert. Die körpereigenen Abwehrzellen transportieren die abgestorbenen Fettzellen auf natürlichem Weg über das Lymph- und Blutsystem, die Leber und die Niere ab. Die Haut bleibt bei dieser Behandlung unbeschadet.

Geschichte der Kryolipolyse

In den 1980er-Jahren gab es erste Berichte darüber, dass Fettzellen empfindlich auf Kälte reagieren. Dermatologen wie Dieter Manstein und Rox Anderson von der Harvard Medical School verschrieben sich, den Vorgang der „Fettschmelze“ zu erforschen. Ihre ersten erfolgsversprechenden Untersuchungen nahmen sie an Schweinebäuchen vor. Schließlich machten sie sich daran, ein Gerät zu entwickeln, das diesen Effekt auch beim Menschen erzielen kann. Der Siegeszug der Kryolipolyse begann langsam, aber stetig mit dem Jahr 2008.

Heute stehen Kryolipolyse-Geräte in vielen Praxen und Schönheitskliniken und behandeln dort lästige, sportresistente Fettpolster, indem sie die Fettzellen wegfrieren.

Für wen eignet sich die Kryolipolyse?

Wer nun hofft, auf diesem kalten, aber einfachen Weg abnehmen zu können, muss jedoch enttäuscht werden. Die Kältebehandlung dient nicht als Ersatz für eine Diät und sollte daher bei Menschen mit Übergewicht, Stoffwechsel- oder Autoimmunerkrankungen oder auch bei Schwangeren nicht angewendet werden.

Im Vordergrund stehen vielmehr Menschen mit Normalgewicht, die auch Sport treiben. Mit der Kryolipolyse kann ihnen dabei geholfen werden, unperfekte Stellen der Körpersilhouette zu modellieren oder zu optimieren, ohne dass wie bei der Fettabsaugung das Messer angesetzt werden muss.

Wie schnell sind die Ergebnisse der Kryolipolyse sichtbar?

Anders als bei einer Fettabsaugung sind die Fettpölsterchen nicht sofort verschwunden. Der körpereigene „Abbauprozess“ benötigt etwas Zeit. Ergebnisse sind nach etwa sechs bis acht Wochen sichtbar.

Diese langsame Fettentsorgung hat auch seine Vorteile: Die Haut kann sich dem schrittweisen Prozess anpassen und sich langsam wieder zusammenziehen. Ähnlich wie im umgedrehten Fall, wenn sich Haut und Gewebe bei einem wachsenden Bauch in der Schwangerschaft langsam dehnen.

Acuraklinik: Fett wegfrieren in den Niederlanden

Kryolipolyse Weert: Wir raten Ihnen auf jeden Fall davon ab, sich einer Kryolipolyse-Behandlung in Beautysalons, Wellnessbereichen von Hotels oder Sonnenstudios zu unterziehen. Denn manche gesundheitlichen Beschwerden, chronische Erkrankungen oder auch Durchblutungs- und Wundheilungsstörungen schließen eine Behandlung aus. Um dies beurteilen und darauf reagieren zu können, sollte ein erfahrener Arzt anwesend sein.

Bei uns in der Acuraklinik in Weert steht Ihnen ein kompetentes, geschultes Ärzteteam zur Seite, das die Kryolipolyse bereits bei vielen Patienten erfolgreich eingesetzt hat.

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© Foto „Shape and beauty“ von Daniel_Dash | elements.envato.com

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